Sapperlotti, die ganze Nacht über schauerte der Regen auf unser Dach. Gefühlt jede halbe Stunde kam ein enormer Regenguss. In der Früh geschlaucht auf das Handy schauend, sahen wir folgendes:
Wir nutzten eine der extrem seltenen kurzen Regenpausen um unsere Sachen ins Auto zu verfrachten und verließen das Paradies der letzten 2 Tage 🤪. Währen der Fahrt nach Hamilton, änderte sich das Wetter nicht wesentlich. Auch hier in der Stadt, schüttet es alle 30 Minuten, dazwischen scheint sogar manchmal die Sonne. Verrückt !
Das Wetter bleibt unbeständig. Deshalb fuhren wir in die Stadt Turangi auf einen Kaffee. Danach in die 6 km entfernten Tokaanu Thermal Pools. Am Rückweg sahen wir uns noch den Start des Tongariro Alpine Crossing an. Zurück in unserer Unterkunft ging ich gleich zur Rezeption, um den Stand der morgigen Wanderung zu erfragen. Leider lässt es das Wetter wieder nicht zu 🥴. Schade, da muss ich nochmal nach Neuseeland kommen um dieses, als unvergessliches Abenteuer beschrieben, zu erleben.
Am Weg nach Turangi. So sah es in den Regenpausen aus. Blick auf den Lake Taupo.37 Grad
🔥 Was passiert ist
Anfang November 2025 brach im Tongariro National Park auf der Nordinsel von Neuseeland ein großes Feuer aus.
Die Vegetationsbrände breiteten sich schnell aus und betrafen Tausende Hektar Busch- und Alpenlandschaft des Parks – Schätzungen lagen bis zu etwa 2.900–3.000 ha verbrannter Fläche.
Der Brand wurde von Fire and Emergency New Zealand (FENZ) als große, zunächst außer Kontrolle geratene Vegetationsbrandlage beschrieben; teils mussten Feuerwehrkräfte und Hubschrauber eingesetzt werden, und Wanderer wurden evakuiert.
Der Name „Forgotten World Highway“ resultiert aus der abgelegenen Lage der Straße in einem weitgehend unberührten Gebiet und der dezentralen Lage zu den Verwaltungszentren, deren Sitz für die jeweiligen Distrikte die beiden Endpunkte sind. Durch seine zahlreichen Bezüge zur Geschichte der Region, der interessanten vielfältigen Landschaft sowie zahlreicher geologischer Besonderheiten hat diese Straße jedoch vor allem für Touristen einen besonderen Reiz.
Die Landschaft ist wirklich sehr schön. Aber zu laaange ! 148 km auf einer größtenteils kurvigen, engen, nassen und unebenen Straße. Wir brauchten dafür etwa 2:30 Stunden, mit kurzem Stopp wegen hunderten Handicaps.
Tongariro Crossing
Das Tongariro Crossing ist ein Muss für alle Abenteurer, die Neuseeland besuchen. Die atemberaubende Landschaft und die Herausforderung der Wanderung machen es zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Wanderung führt durch den einzigartigen Tongariro Nationalpark und bietet einen spektakulären Blick auf die Umgebung. Du wanderst durch eine Vulkanlandschaft, vorbei an dampfenden Fumarolen, aktiven Kratern und smaragdgrünen Seen (Emerald Lakes). Die Landschaft ist so einzigartig, dass sie sogar als Filmkulisse für den Herrn der Ringe diente. Neben der atemberaubenden Landschaft bietet dir die Wanderung auch eine körperliche Herausforderung. Sie erstreckt sich über 19,4 Kilometer und beinhaltet steile Anstiege und Abstiege. Es ist wichtig, dass du dich gut vorbereitest und die richtige Ausrüstung dabeihast. Dauer 7-8 Stunden. Sommer (November bis Mai): Checke am Vortag deiner Wanderung unbedingt das Wetter. Bei schlechtem Wetter (Regen, Wind, Schnee) solltest du von einer Wanderung absehen.
Leider läßt das Wetter eine Wanderung für morgen nicht zu 😩. Eventuell übermorgen, es wird mir morgen Nachmittag Bescheid gegeben. Meine Anmeldung Tongariro Alpine Crossing Booking Form habe ich schon im Vorfeld gemacht.
Wetter: Fast immer Regen ☔️ bei max. 25 Grad.
Es sind schwere Unwetter im Norden der Nordinsel mit Überschwemmungen und Murenabgängen. klick here. Wir sind nicht weit davon entfernt und unsere weitere Route führt in den Norden. Wir werden berichten.
Gegen Mittag, in einer Regenpause, spazierten wir den Coastal Walk 2km von unserer Unterkunft bis zum „The Wind Wand“ (Windstab). Außer dass es kein besonders schöner Weg ist, begann es auch wieder zu regnen. Wir flüchteten ins Pure Ariki Museum – Modernes Museum mit Bibliothek, Besucherzentrum und Ausstellungen zu Naturkunde, Geschichte und Kultur -und verbrachten dort etwa 3 Stunden. War nicht uninteressant. Eintritt ist frei !
Der Windstab (The Wind Wand) ist eine 48 Meter lange kinetische Skulptur in New Plymouth, Neuseeland. Die Skulptur umfasst ein 45 Meter langes Rohr aus rotem Fiberglas und wurde nach Entwürfen des Künstlers Len Lye hergestellt. Für die Einwohner ist es eine der Hauptattraktionen von New Plymouth. Während der Nacht leuchtet der Windstab.
Danach fuhren wir mit Uber zurück ins Motel. Grund: Anhaltender Regen 🥴☔️.
Wetter: Derzeit kommt ein nördliches Tief nicht mehr hoch 😂😩.
Bevor wir uns auf den Weg nach Plymouth machten, besichtigten wir den Durie Hill Elevator und den daneben liegenden Durie Hill Memorial Tower.
205 m langer Tunnel zum AufzugAufzugskabineAufzugsturm auf dem Hügel von Durie Hill
Als der Durie Hill 1910 Teil des Borough Wanganui wurde, wurde es erforderlich, eine Verkehrsverbindung vom Ort zu der auf dem Hügel gelegenen Siedlung zu errichten. Nachdem man Vorschläge zum Bau einer Seilbahn aus Kostengründen verworfen hatte, beschloss man einen Aufzug samt Zugangstunnel zu errichten. Der Entwurf des Bauwerkes stammt von J. Ball und E. Crow. Da die Gemeinde nicht bereit war, das finanzielle Risiko selbst zu tragen, wurde zum Bau ein Privatunternehmen, die Durie Town Elevator Co. unter Leitung von A. E. Wilson und W. J. Polson, gegründet. Die Auftragnehmer Maxwell und Mann begannen 1916 mit dem Bau. Es wurden ein 205 Meter langer, 3 Meter hoher und 2,7 Meter breiter Zugangstunnel und ein 66 m tiefer Aufzugsschacht gegraben und beide mit Stahlbeton ausgekleidet. Über dem Schacht wurde ein 9,7 Meter hoher Aufzugsturm mit Flachdach errichtet. Der Aufzug wurde am 2. August 1919 durch Polsons Frau eröffnet.
Durie Hill Memorial Tower – 183 Stufen
Ausblick auf Whanganui
New Plymouth
Am Abend besuchten wir das Fest der Lichter im Pukekura Park, dass von 20. Dezember 2025 bis 24. Jänner 2026 stattfindet. Gottseidank hörte es da zu regnen auf.
Wetter: In Whanganui noch trocken, dann Regen und am Abend bei Fest der Lichter trocken, dann wieder Regen.
Wie schon gestern erwähnt nahmen wir die Fähre um 2:30 Uhr. Die Überfahrt war ruhig und mit extrem wenigen Passagieren. Wir schliefen und lasen. Um 06:00 Uhr erreichten wir Wellington, fuhren gleich weiter zu unserem Quartier mit einem kurzen Kaffeestopp in Otaki (keine schöne Stadt). Um 09:00 waren wir bereits bei unserem Quartier. Auf Nachfrage durften wir schon um 11:00 Uhr einchecken (Es wurde es dann ca. 15:00 Uhr 🥴). Die Zeit dazwischen, nutzten wir für ein Frühstück und einer Turmbesichtigung. Am Weg zu diesem blieben wir aber bei einer Veranstaltung hängen. Siehe Fotos und Videos !!! ACHTUNG: Es ist nichts für Weicheier. Neuseeländer sind anders 😱. Lasst die Videos durchlaufen, es zahlt sich aus 🤭.
Reparaturstelle
Wollte dann noch im Meer schwimmen. Leider war dies aufgrund starken Windes nicht erlaubt. Rote Fahne !!
Kai Iwi Beach
Fotos der StadtWhanganui
Wetter: Sonnig und windig bei 23 Grad. Bei der Abfahrt von der Südinsel hat es geregnet bei 11 Grad um 01:00 Uhr.
Nachdem wir die sehr kurvenreiche Strasse 30 Minuten nach Picton absolviert hatten, begann unsere 3 stündige Bootsfahrt mit Beachcomber Cruises in die Marlborough Sounds. Sonne, Wolken und Regen begleiteten uns auf dem Weg. Wir legten dazwischen an 3 Anlegestellen an um Leute und Gepäck aus- und einzuladen. Viele nützen diese „quasi“ Fährboote um bei längeren Wanderungen ihr Gepäck nachzuschicken. Beim ersten Stopp durften wir auch für 20 Minuten an Land. Fazit: Naja, ohne Wanderungen eher unspektakulär und langwierig !
Diese Bucht besuchte Kapitän Cook fünfmal während seiner Weltumsegelung. An diesem Abschnitt errichtete er Zelte für seine kranken Seeleute und aus diesem Bach versorgte er seine Schiffe mit Wasser.
Eindrücke
PictonWaimahara Wharf
Gegessene Marlborough Mussels um € 17.-
Den Nachmittag verbrachten wir in unserer Unterkunft. Mützten ein bisschen, machten unsere Aufgaben. Kontrollierten unter anderem auch die Emails bzgl. morgiger Überfahrt auf die Nordinsel um 09:30. Morgen um 07:30 Start nach Picton, dort mit der Fähre um 09:30 nach Wellington und dann weiter nach Whanganui. Plötzlich Karin: Ist 09:30 pm nicht am Abend ? 😱🤦 Ich versuchte erfolgreich die Überfahrt zu verschieben. Neuer Termin um 02:30 am. Na gut, wir packen halt jetzt schon zusammen machen uns um 12:15 (00:15 am 👏) auf den Weg 😂. Ohne Umbuchung wären wir erst übermorgen um 01:00 in Wellington angekommen und dann in unser schon gebuchtes Quartier in Whanganui (2:21 Stunden) gefahren. So ist es besser !
Wetter: Bewölkt, Regen und kaum Sonne bei sehr windigen 16 Grad.
Nach unserer Ankunft in Anakiwa, machte ich einen 6 km langen Spaziergang der Küste entlang, um meinen – durch die lange Autofahrt – eingerasteten Körper wieder beweglich zu machen. Danach auch noch eine kleine Schwimmeinheit im 17 Grad warmen Meer. Um 22:00 beäugte ich noch die 10 Minuten von unserer Unterkunft entfernten Glühwürmchen. Sie leuchteten als wäre Weihnachten. Sehr, sehr schön 🥰.
Blaues Haus ist unsere Unterkunft, davor das 17 Grad warme Meer.
🌲 1. Kānuka (Kunzea ericoides)
Häufig in der Gegend rund um den Marlborough Sounds und Picton.
Hat oft rauhe, schuppige oder dunkle Rinde, die wie verbrannt aussehen kann.
Eine typische heimische Pionierpflanze der Buschlandschaft.
Nachdem wir erst um 12:00 Uhr die Buchung im Willowbank Wildlife Reserve Tag hatten, fuhren wir noch vorher zum Vorort New Brighton. Obwohl die Erwartungen nicht sehr hoch waren, wurden wir positiv von diesem Ort überrascht. Außerdem bekamen wir noch in den ausgebuchten New Brighton Hot Pools 2 Karten für 17:30 – 19:30 Uhr. Glück kannst nicht kaufen !
New Brighton
Willowbank Wildlife Reserve Tag
AalKiwi in einem abgedunkeltem Raum, da diese Nachtaktiv sind
Christchurch
Die Zeit zwischen Willowbank Wildlife und New Brighton Hot Pools verbrachten wir im Zentrum von Christchurch. Wir kauften Tickets für die Museumsstraßenbahn und fuhren mit dieser auf einer zweieinhalb Kilometer langen Rundstrecke durch die Stadt.
Gegen Mittag, als der Regen aufhörte, fuhren wir zur 15 Minuten entfernten Vorstadt Lyttelton.
Schauen alle ein bisschen ähnlich aus 🥴
Von dort nahmen wir eine Fähre zum Diamond Harbour. Dort spazierten wir an der Küste einmal um die Halbinsel.
Zurück mit der Fähre, bei einem Kaffee im Lyttelton, begann es wieder zu regnen. Wir fuhren zurück ins Hotel und relaxten. Ich ging dann noch ins nahegelegene „Little High Eatery“ auf eine Nudelsuppe mit Meeresfrüchten. Das war’s dann für heute.
Wetter: Regen bei 18 Grad.
Eindrücke
Die Lastwagen sind nicht langsamer als die Pkw’s unterwegs. Teilweise jagen sich dich vor sich her 😳.